VolnaLink VPN

VPN für den Computer: Windows, macOS, Linux

Der Computer ist das Gerät, an dem Sie wahrscheinlich die meiste Zeit mit „ernsthafter“ Arbeit verbringen: Dokumente, Online-Banking, Korrespondenz, Videokonferenzen. Ein VPN auf dem Laptop oder PC braucht man aus denselben Gründen wie auf dem Smartphone, doch einige Details unterscheiden sich – vor allem bei der Einrichtung und bei der Frage, was genau über das VPN läuft.

VPN für den Computer: Windows, macOS, Linux
VPN-Apps für alle Desktop-Betriebssysteme

Wir gehen Schritt für Schritt vor: wie Sie ein VPN unter Windows, macOS und Linux installieren, was Sie wählen sollten und welche Fallstricke es gibt.

Was ein Desktop-VPN anders macht

Am Computer haben Sie meist eine stabile Kabel- oder WLAN-Verbindung, unbegrenztes Datenvolumen und jede Menge Anwendungen im Hintergrund – Cloud-Synchronisation, E-Mail-Programme, Systemupdates, Messenger. All das läuft über das VPN, sobald Sie es einschalten – und manche Anwendungen können sich unvorhersehbar verhalten, wenn der VPN-Server weit entfernt ist.

Deshalb sind am Computer zwei Dinge besonders nützlich: Split Tunneling (ein Teil der Anwendungen läuft am VPN vorbei – etwa die Banking-Software oder der Arbeitschat) und ein Kill Switch (bricht der Tunnel ab, wird die Internetverbindung blockiert, statt dass Ihre echte IP-Adresse durchsickert). Mehr zu Split Tunneling in einem eigenen Artikel: Was ist Split Tunneling.

So installieren Sie ein VPN unter Windows

Split Tunneling: Aufteilung des Datenverkehrs zwischen VPN und normalem Internet
Mit Split Tunneling legen Sie fest, was über das VPN läuft

Über die App (empfohlen)

  1. Laden Sie das Installationsprogramm von VolnaLink VPN von der offiziellen Website herunter – eine gewöhnliche .exe-Datei.
  2. Starten Sie das Installationsprogramm. Windows fragt möglicherweise nach Administratorrechten – das ist normal, denn das VPN installiert einen virtuellen Netzwerkadapter im System.
  3. Starten Sie die App und melden Sie sich in Ihrem Konto an.
  4. Klicken Sie auf „Verbinden“.

Alles in allem dauert das 3–5 Minuten. Die App aktiviert selbst das passende Protokoll und verbindet sich mit dem nächstgelegenen Server.

Über die Systemeinstellungen (ohne App)

Windows 10 und 11 unterstützen VPN von Haus aus – mit IKEv2 und L2TP/IPsec. Sie können die Serverparameter unter Einstellungen → Netzwerk → VPN → VPN-Verbindung hinzufügen eingeben. Das eignet sich für ein Firmen-VPN – für den normalen Privatgebrauch ist die App in jeder Hinsicht bequemer.

So installieren Sie ein VPN unter macOS

  1. Laden Sie die .dmg-Datei von der offiziellen Website herunter.
  2. Öffnen Sie die DMG-Datei und ziehen Sie die App in den Ordner „Programme“ (Applications).
  3. Starten Sie die App. macOS bittet um die Erlaubnis, eine Systemerweiterung oder eine VPN-Konfiguration zu installieren – stimmen Sie zu.
  4. Melden Sie sich in Ihrem Konto an und klicken Sie auf „Verbinden“.

Apple hat unter macOS die Anforderungen an VPN-Apps verschärft – sie arbeiten inzwischen über die Network Extension API, was sie stabiler macht, aber beim ersten Start eine Erlaubnis erfordert. Das ist kein Problem – klicken Sie einfach auf „Erlauben“, wenn das System fragt.

So installieren Sie ein VPN unter Linux

Linux schreckt Einsteiger oft ab, doch beim VPN ist heute alles einfacher als vor 5 Jahren. Es gibt drei Möglichkeiten:

  • CLI-Client. Befehle im Terminal wie volnalink connect oder volnalink switch germany. Praktisch für Server und Automatisierung.
  • Grafische App. Unterstützt Ubuntu, Debian, Fedora, Arch und Manjaro. Die Installation erfolgt über den üblichen Paketmanager: apt install, dnf install oder aus dem AUR.
  • Standard-NetworkManager. Über den NetworkManager des Systems lassen sich VPN-Verbindungen manuell einrichten, doch für VolnaLink ist die App bequemer: Server und Verbindungsmethode wählt sie selbst aus.

Für die normale Arbeit am Desktop eignet sich die grafische App – sie ist von der Windows-Version kaum zu unterscheiden.

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Was Sie direkt nach der Installation aktivieren sollten

Zwei Einstellungen, die Sie als Erstes prüfen sollten:

  1. Kill Switch. Sollte standardmäßig aktiviert sein – prüfen Sie es aber nach. Ohne ihn wird Ihre IP-Adresse bei einem Abbruch des Tunnels sofort für Websites mit offenen Sitzungen sichtbar.
  2. Schutz vor DNS-Lecks. Ist meist ebenfalls standardmäßig aktiv, prüfen Sie es aber auf dnsleaktest.com – dort sollte nur der Server des VPN-Anbieters zu sehen sein, nicht Ihr echter.

Split Tunneling: Welche Anwendungen außerhalb des VPN laufen

Das ist die Funktion, derentwegen sich ein richtiges Desktop-VPN statt des systemeigenen lohnt. Die Idee: Sie legen in der App fest, welche Programme über das VPN laufen sollen und welche daran vorbei. Typische Szenarien:

  • Banking-Software – ist meist an Ihre „heimische“ IP-Adresse gebunden. Öffnen Sie sie über ein deutsches VPN, verlangt die Bank womöglich eine zusätzliche Verifizierung oder sperrt die Sitzung ganz.
  • Lokales Netzwerk – Drucker, Dateiserver, NAS. Bei eingeschaltetem VPN geht der Zugriff auf Geräte im lokalen Netz meist verloren. Split Tunneling löst das: Verkehr zu lokalen IP-Adressen läuft am VPN vorbei.
  • Spiele und Videokonferenzen – wo der Ping zählt, fügt das VPN Latenz hinzu. Sie können diese Anwendungen direkt verbinden lassen.

Wenn Ihr Client geteiltes Tunneling unterstützt, legen Sie vorab fest, welche Anwendungen immer über das VPN laufen sollen und welche direkt.

Häufige Fehler bei der Einrichtung

Die Erfahrung zeigt: 90 % der Probleme mit einem VPN am Computer lassen sich auf einige typische Ursachen zurückführen:

  • Der Virenschutz blockiert den TAP-Adapter. Manche Antivirenprogramme (vor allem aggressive kostenpflichtige) stufen den Netzwerkadapter des VPN als verdächtig ein. Lösung: Prozesse und Ordner der App zu den Ausnahmen hinzufügen.
  • Konflikt mit einem anderen VPN. Wenn bereits ein Firmen-VPN oder eine alte Version eines anderen VPN installiert ist, funktionieren zwei Tunnel nicht gleichzeitig. Entfernen Sie das alte.
  • Die Firewall blockiert einen Teil des Datenverkehrs. In streng abgesicherten Firmennetzen sind manchmal einzelne Ports und Verbindungstypen gesperrt. Verbinden Sie sich neu, wählen Sie einen anderen Server oder versuchen Sie ein anderes Netz – die VolnaLink-App wählt die Verbindungsmethode selbst aus.
  • DNS funktioniert nach dem Ausschalten des VPN nicht mehr. Manchmal bleiben nach dem Trennen des VPN alte DNS-Einstellungen im System zurück, und das Internet „geht nicht“. Lösung: ipconfig /flushdns unter Windows, sudo killall -HUP mDNSResponder unter macOS.

VPN am Computer: Was weniger offensichtlich ist

Einige Punkte, die selten in Anleitungen stehen, sich aber auf die tägliche Nutzung auswirken.

Akkulaufzeit. Auf dem Laptop erhöht ein VPN die Prozessorlast um 1 bis 5 % – bei modernen Intel-, AMD- oder Apple-Silicon-Chips bedeutet das 5–15 Minuten weniger Laufzeit. Nicht dramatisch, aber wenn Sie das Gerät voll ausreizen, macht es sich bemerkbar.

Ladezeit von Websites. Über VPN kommen zu jeder Anfrage 20–50 Millisekunden hinzu. Bei modernen Websites mit Dutzenden HTTP-Anfragen summiert sich das auf +100–300 ms beim Öffnen einer Seite. Kein Beinbruch, aber Speedtest werden Sie wohl öfter starten als bisher.

Fazit

Ein VPN auf dem Computer zu installieren, dauert auf jedem Betriebssystem 5–10 Minuten. Entscheidend ist, einen Dienst mit einer nativen App für Ihre Plattform zu wählen (statt des „nackten“ System-VPN), den Kill Switch zu aktivieren und Split Tunneling auf Ihre Nutzungsszenarien abzustimmen.

VolnaLink VPN läuft unter Windows 10/11, macOS 11+ und allen gängigen Linux-Distributionen. Mit einem Abo können Sie bis zu 3 Geräte gleichzeitig verbinden – etwa Computer, Smartphone und Smart-TV oder Router.

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Häufige Fragen

VolnaLink VPN läuft unter Windows 10 ab Version 1809 sowie unter allen Versionen von Windows 11. Damit sind fast alle aktuellen Rechner abgedeckt.
Mindestens erforderlich ist macOS 11 Big Sur (2020). Für ältere Versionen gibt es keine native App.
Es gilt dasselbe Abo wie für alle anderen Plattformen. Ein Konto für alle Betriebssysteme.
Ein wenig – die App startet im Hintergrund als Dienst. Beim Hochfahren von Windows/macOS kommen 1–2 Sekunden hinzu.
Unter Windows: Einstellungen → Apps → VolnaLink suchen → Deinstallieren. Unter macOS: die App aus dem Ordner „Programme“ (Applications) in den Papierkorb ziehen. Dabei wird auch der virtuelle Netzwerkadapter entfernt.
Nur abwechselnd. Zwei VPN-Tunnel gleichzeitig sind technisch nicht möglich: Das Betriebssystem leitet den Datenverkehr über eine einzige Route.